Bürgerbefragung über Radfahren in der Südstadt

David Hacker und Constanze Kiener untersuchen im Rahmen ihrer Masterarbeit den Radverkehr in der Südstadt. Foto: zVg

Das Fahrrad ist in der Südstadt ein häufig anzutreffendes Verkehrsmittel, obwohl auf den Siedlungswegen ein generelles Fahrverbot gilt. Von der Topografie und den Entfernungen her wäre das Fahrrad das ideale Nahverkehrsmittel.

Die Südstadt mit ihren ca. 4.000 Einwohnern weist eine schlechte Versorgung mit Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie auf – vielleicht auch, weil zu Fuß die Entfernungen zu wichtigen Zielen oft zu lang sind. Radläufig könnten alle Ziele (neu geplantes Südstadtzentrum, Bahn- und Busstationen, Schulen, Kindergärten, Freizeiteinrichtungen usw.) einfach erreicht, belebt und zusätzlich Autofahrten eingespart werden. Klar ist, dass sich die Situation für Fußgänger nicht verschlechtern darf. Ziel ist es, den Bewohnern neue Mobilitätsmöglichkeiten zu eröffnen und mit einfachen Regeln ein gutes Miteinander zu fördern.

Auf Initiative der Marktgemeinde Maria Enzersdorf wird im Herbst ein Bürgerbeteiligungsverfahren gestartet, bei dem Möglichkeiten und Voraussetzungen einer „sanften Öffnung“ der Südstadt für den Radverkehr mit den Bewohnern diskutiert werden. Als Vorbereitung untersucht ein Team der Wiener Universität für Bodenkultur (BOKU) in den kommenden Monaten, ob und wie ein konfliktfreies Miteinander von Radfahrenden und zu Fuß-Gehenden erreicht werden kann.

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