Dramatischer Wohnhausbrand in Maria Enzersdorf

Maria Enzersdorf. Nur zwei Tage nach einem glimpflich ausgegangenen Wohnungsbrand in der Hohe Wand-Straße kam es am Abend des 23. Dezember erneut zu einem Wohnhausbrand, diesmal in der Zwetschkenallee. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Unfallort schlugen bereits Flammen aus dem Einfamilienhaus. Der Wohnhausbesitzer konnte sich mit letzter Kraft auf die Terrasse im 1. Stock retten. Er konnte rasch gerettet und dem Roten Kreuz übergeben werden. Der Mann wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Feuer in der Zwetschkenallee, Foto: Herbert Wimmer, ff-mariaenzersdorf
Feuer in der Zwetschkenallee, Foto: Herbert Wimmer, ff-mariaenzersdorf

Insgesamt kämpften Feuerwehren aus Maria Enzersdorf, Brunn am Gebirge, Gießhübl und Perchtoldsdorf gegen die Flammen und die enorme Hitze. Außerdem erschwerten Windböen bis zu 70 km/h den Einsatz. Für Brisanz sorgte noch die Meldung der Polizei, dass im Wohnhaus rund 30 Waffen und Munitionen gelagert sein könnten und dadurch hohe Explosionsgefahr bestünde.

 

Erst gegen 0.30 Uhr, fünf Stunden nachdem die Feuerwehren am Brandort eingetroffen waren, konnte das Feuer gelöscht werden.

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