Foto: v.links: Christoph Kampichler Regionalbetreuer der NÖ Landeslehrer, VD Katharina Hussian NÖAAB Obfrau Bezirk Mödling und Dienststellenausschussvorsitzende Bezirk Mödling, Linus Bock ÖAAB Obmann Landeslehrer Bezirk Mödling, SD Barbara Eschner Direktorin der ASO Hinterbrühl

Aktuell ist diese seit Jahrzehnten bewährte Bildungseinrichtung durch Pläne von NEOS-Bildungsminister Wiederkehr wieder verstärkt in die Diskussion geraten. Gemeinsam mit ÖAAB-Landesobfrau Christian Teschl-Hofmeister engagiert sich auch der ÖAAB Bezirk Mödling mit ganzer Kraft für den Erhalt der Sonderpädagogischen Einrichtungen. 

Federführend ist hier Mödlings ÖAAB-Bezirksobfrau und Volksschul-Direktorin Katharina Hussian, die als engagierte Schulleiterin die Stärken und Schwächen des Schulsystems, und den sonderpädagogischen Ansatz im Besonderen, bestens kennt. “Es geht hier ganz klar nicht um Inklusion versus Sonderpädagogisches System, es geht einzig und allein um die beste Betreuung für betroffene Kinder und deren Eltern. Und da hat für uns die (be-)sondere Schule klar die meisten Vorteile”, stellt Hussian vorweg klar. 

Bereits 2017 hatte der ÖAAB eine Unterschriftenliste für den Erhalt des Sonderpädagogischen Schulsystems initiiert, die von mehr als 11.000 Personen unterstützt wurde. “Inklusion ist unbestreitbar wichtig, aber das bestens ausgebildete Lehrkräfte unserer (be-)sonderen Schulen ist für viele Kinder mit (be-)sonderen Bedürfnissen einfach unverzichtbar. Wir wollen die beste Betreuung für alle Kinder in Niederösterreich!”, betont Hussian.

Aktuell haben in Niederösterreich rund 6.000 Kinder (be-)sonderen Förderbedarf, aber nur die Hälfte kommt in den Genuss der besten Betreuung in einer Sonderpädagogischen Schule. „Das “Gegenmodell” der Inklusion bindet extrem viel Ressourcen in den Bereichn Personal, Infrastruktur und Fachkompetenz. Ist das nicht ausreichend gegeben, kann das die Kinder und Lehrkräfte rasch überfordern. Und damit ist wohl niemandem gedient”, erläutert Hussian.

Die Kernforderungen des NÖAAB sind klar:

  • Erhalt und die Weiterentwicklung der Sonderpädagogischen Schule
  • Ausbau von Integration dort, wo es sinnvoll ist
  • echte Wahlfreiheit für Eltern.

Die wichtigsten Vorteile für Kinder und Eltern im Überblick:

Pädagogischer Ansatz & Ausbildung:

  • Sonderpädagogische Schulen holen jedes Kind dort ab, wo es steht.
  • Kinder mit hohem Förderbedarf profitieren von kleinen Gruppen, individueller Betreuung und speziell ausgebildeten Lehrkräften.
  • Nicht jedes Kind kommt in einer großen Regelklasse zurecht – manche brauchen mehr Struktur und einen geschützten Rahmen.
  • Sonderpädagogische Schulen ermöglichen stressfreies Lernen, stärken soziale Sicherheit und bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.
  • Dafür braucht es bestens ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen – deshalb fordern wir auch die Rückkehr des Sonderpädagogik-Studiums.

Wie profitieren betroffene Eltern:

Deshalb ist klar: Sonderpädagogische Schulen müssen erhalten bleiben – und Eltern brauchen Wahlfreiheit.

Für viele Familien sind Sonderpädagogische Schulen unverzichtbar

Kleinere Klassen, mehr Betreuung und weniger Reizüberflutung entlasten die Kinder spürbar

Wir haben selbst erlebt, wie gut unser Kind dort gefördert wurde

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert