Die GemeinderätInnen Gabriele Wladyka, Anton Plessl und Marion Schuster (v.l.) auf der Grünfläche, die einer Kläranlage weichen soll

Perchtoldsdorf: In der Vierbatzstraße und an den Zuckermanteln neben der A21 sollen 3.400 m2 Gründland an die ASFINAG verkauft werden, um dort eine Kläranlage zu errichten. Diese soll aus einer Betonwanne und einem Filterbecken bestehen. Der Verkauf soll bei der kommenden Gemeinderatssitzung am 18. Juni beschlossen werden.

Bürgerliste und Bewegung der Generationen laufen dagegen Sturm und fordern Bürgermeisterin Andrea Kö (ÖVP) auf, den Antrag nicht auf die Tagesordnung zu setzen. „In der Wanne setzt sich der Dreck ab, der von der Autobahn kommt und es wird sich wohl eine stinkende Brühe ansammeln“, befürchtet Gemeinderätin Gabriele Wladyka von der Bürgerliste. Und weiter: „Wir schlagen vor, dass die ASFINAG die Abwässer in einen Kanal ableiten soll. Als Klimabündnisgemeinde müssten wir uns gegen diese Bodenversiegelung und Landschaftszerstörung aussprechen.“

Wladyka bekommt Unterstützung von Anton Plessl, Chef der „Bewegung der Generationen“: „Wir werden beantragen, den Antrag abzusetzen. Danach sind den Anrainerinnen und Anrainern sowie den Mandatarinnen und Mandataren der Minderheiten belastbare Informationen vorzulegen. Auch die mögliche Geruchsbelastung muss geklärt werden“, so Plessl in einer Aussendung.

Wladyka und Plessl klagen nicht nur den Verlust von wertvollem Grünland an, sondern befürchten auch Geruchsbelästigungen für die Anrainer.

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