Brunn am Gebirge: Mit dem Pflanzen der Lebensjahrbäume wurde von der Marktgemeinde Brunn am Gebirge für ihre jüngsten Bürger:innen ein Ort geschaffen, zu dem sie immer wieder zurückkehren können.
Beim Lebensjahrbaum-Picknick am Brunner Berg standen die Kinder im Mittelpunkt, die 2024 und 2025 in Brunn am Gebirge geboren wurden. Gemeinsam mit ihren Familien konnten ihre Lebensjahrbäume besucht und die Namen der jungen Brunnerinnen und Brunner auf der eigens dafür angefertigten Tafel bewundert werden. Gepflanzt wurde die Eiche als Lebensjahrbaum 2024, und eine Mehlbeere soll künftig für den Jahrgang 2025 stehen. Seit 1999 gehört diese Tradition zum Brunner Veranstaltungskalender; alle zwei Jahre kommen zwei Jahrgänge zu diesem besonderen Fest zusammen.
„Ich wünsche den Kindern, dass sie wachsen, ihren eigenen Weg finden, hier ebenso wie ihr Lebensjahrbaum verwurzelt sind und vielleicht selbst einmal etwas bewegen, das bleibt“, erklärt der Brunner Wissenschafter Dr. Robert Krick, der sich auch unermüdlich für die Natur vor der Haustür einsetzt. Beim Familienpicknick gab er sein Fachwissen auch bei Führungen weiter.
„Die Idee hinter den Lebensjahrbäumen ist, dass jedes Kind einen eigenen Platz in Brunn hat. Vielleicht kommen die Kinder später mit ihren Eltern hierher, suchen ihren Namen auf der Tafel und schwelgen in Erinnerungen. Der Baum wächst mit ihnen – und die Verbundenheit mit Brunn hoffentlich auch“, so Bürgermeister Dr. Andreas Linhart.

