gfGR Wolfgang Hussian entwickelte umweltfreundlichere Variante

Perchtoldsdorf: Wie berichtet, plant die in Bundesbesitz stehende ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) an der A21 im Abschnitt zwischen Brunn und Gießhübl neben einer Instandsetzung und einem Sicherheitsausbau die Errichtung von neuen Lärmschutzwänden zum Schutz der Anrainerinnen und Anrainer. Insgesamt geht es um die Neuerrichtung von insgesamt rund 80.000 Quadratmetern Lärmschutzwand durch ASFINAG ab 2029, die Fertigstellung ist für 2032 geplant.

Neben der Modernisierung von Sicherheit und Lärmschutz wird auch eine neue Gewässerschutzanlage im Bereich der Eisenhüttelgasse/Vierbatzstraße/Auf den Zuckermanteln errichtet. Hierbei handelt es sich um eine wasserrechtlich vorgeschriebene Anlage zur Reinigung von Oberflächenwässern, deren Umfeld landschaftsökologisch mit Bewuchs gestaltet wird. Die Situierung der Anlage im Grünland hat Bedenken im näheren Umkreis hervorgerufen, die in die Planungen eingeflossen sind. Auch die Oppositionsparteien Bürgerliste und Bewegung der Generationen kritisierten den Eingriff in die Natur scharf. Nunmehr wurde eine Variante entwickelt, die durch Neuanordnung eines Beckens weniger Grünland beansprucht.

Diese Variante wurde in Abstimmung zwischen ASFINAG und der Liegenschaftsverwaltung mit dem zuständigen Referenten gfGR Wolfgang Hussian entwickelt. Der neu ausgearbeitete Vorschlag, der auf gemeindeeigenes Bauland zurückgreift, wird dem Gemeinderat im September zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.