
Breitenfurt: Mit einem deutlichen Appell an Zusammenhalt und demokratische Mitbestimmung riefen engagierte Bürger:innen Breitenfurts zu einer friedlichen Mahnwache, mit großem Schweigen und Lichtern der Hoffnung gegen die drohende Verbauung der Breiteneder-Gründe auf. Anlass war ein Schreiben der Bauwerberin an die Gemeinde, in dem eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof angekündigt wurde, sollte die Gemeinde bis 23. Jänner 2026 dem Bauprojekt nicht zustimmen.
Für viele Menschen im Ort ist dies ein schäbiger Versuch, politischen Druck auf die Gemeinde auszuüben – und ein Angriff auf die klare Haltung der Bevölkerung: Zwei Volksbefragungen haben ein unmissverständliches NEIN zu einer großflächigen Verbauung ergeben.
„Unsere Heimat ist keine Verhandlungsmasse“, betont man im Aufruf zur Mahnwache. Die Breiteneder-Gründe seien weit mehr als eine Aufschließungszone: Sie sind fruchtbarer Ackerboden, natürliche Hochwasserschutzfläche, Lebensraum im Biosphärenpark und ein zentraler Teil der Lebensqualität im Ort. Über 150 Teilnehmer:innen setzten mit der Mahnwache ein starkes aber friedliches Zeichen – für Naturschutz, demokratische Mitbestimmung, transparente Kosten für die Gemeinde und für eine Zukunft, in der Natur und Lebensraum nicht dem Profit geopfert werden.
