Pferschy-Seper feierte 300-Jahr-Jubiläum

Weingut Pferschy-Seper (Johannes Seper und Birgit Pferschy-Seper) mit Mödlinger Vizebürgermeister Ferdinand Rubel und Bürgermeister Hans Stefan Hintner (re.), Foto: Almasan

300 Jahre Heurigendynastie, das ist schon etwas Besonderes!

Seit 1718 bewirtschaftet die Familie der Pferschy-Sepers Weingärten in Mödling. Am 21. April feierte man beim Tag der offenen Kellertür das 300-jährige Bestehen. Mit Blasmusik, historischer Zeitreise, Verkostung der Bio-Weine und regionaler Spezialitäten (Wild, Käse und Brot).

Neben vielen Mödlinger Stammkunden überbrachten auch Mödlings Bürgermeister Hans Stefan Hintner und Vize-Bürgermeister Ferdinand Rubel ihre Glückwünsche. Bezirkshauptmann Dr. Philipp Enzinger gratulierte den Pferschy-Sepers ebenso wie Mag. Erich Moser, Betreiber der Höldrichsmühle, und Tourismus-Vertreter der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

Seit vier Generationen wird das Weingut erfolgreich von Frauenhand geführt. Bio-Winzerin Birgit Pferschy-Seper hat 2004 das Zepter von ihrer Mutter, Margarete Pferschy, übernommen. Bei Weingut und Heurigen wird sie von ihrer Familie tatkräftig unterstützt. Die nächste Frauengeneration steht bereits in den Startlöchern und hat sich mit kreativen Ideen und tollen Kellerführungen eingebracht.

Der Betrieb ist seit 2003 Bio-zertifiziert und war damit einer der ersten in der Thermenregion. Bewirtschaftet werden rund acht Hektar in Guntramsdorf und Gumpoldskirchen. 70 % der gekelterten Weine sind Weiße. Der Fokus liegt auf den regionstypischen Sorten Weißburgunder, Rotgipfler und Zierfandler. Bei den Rotweinen konzentriert sich die Winzerin auf St. Laurent und Pinot Noir. Das Herz schlägt für den Weißburgunder, der klassisch als auch im Holz als Reserve ausgebaut wird.

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