LH Mikl-Leitner macht Unternehmen Mut für Zeit nach Corona

Vlnr.: Fritz Müller (Müller Transporte), Iris Toyfl (Heuriger Dreimäderlhaus), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Franz Chalupecky (ABB AG), LGF LAbg Bernhard Ebner, Philipp Steinriegler (ÖAAB), Foto: VP Bezirk Mödling

„Aktuell kennt die Politik nur ein Thema: Corona. Die Überwindung der Pandemie erfordert aktuell unsere gesamte Aufmerksamkeit. Wesentlich ist aber auch die Zeit danach – denn es kommt der Tag, an dem wir Corona hinter uns lassen werden. Mein Team und ich sind in den nächsten Wochen unterwegs im Land und führen intensive Gespräche mit Unternehmern, Arbeitnehmervertretern, Meinungsbildnern und Gemeindeverantwortlichen, um zu erfahren, wo der Schuh drückt und welche Hebel wir in Zukunft bewegen müssen, um bereits frühzeitig Antworten auf die Fragen von morgen zu finden“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Bei einem gemeinsamen Termin mit Unternehmern und Arbeitnehmervertretern aus den Bezirken Mödling und Baden waren Vorstandsvorsitzender Franz Chalupecky von der ABB AG Österreich, Fritz Müller von der Firma Müller Transporte, Iris Toyfl vom Heurigen Dreimäderlhaus und der Arbeitnehmervertreter Philipp Steinriegler dabei. Die Gesprächsrunden finden unter Einhaltung strengster Corona-Regeln, mit Abstand und Plexiglaswänden statt, um die Gesundheit der Diskussionsteilnehmer nicht zu gefährden.

„Glücklicherweise hatten wir bisher keinen einzigen positiven Fall in der Firma. Die Kurzarbeit hat uns geholfen, und sie hilft uns immer noch. Ich warne aber davor, dass 2021 alles besser wird – wir dürfen nicht nachlassen im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise“, so Vorstandsvorsitzender Franz Chalupecky von ABB AG Österreich.

Fritz Müller von der Firma Müller Transporte betont: „Wir haben den Lockdown nicht als Stillstand erlebt, wie es andere Branchen erleben mussten – das war ein Glücksfall. Wir hatten große Probleme im grenzüberschreitenden Verkehr – ein zweiter Lockdown muss unbedingt verhindert werden.“

„In der ersten Phase der Krise waren unsere Mitarbeiter in Kurzarbeit – jetzt sind wir wieder voll tätig, denn der Sommer war gut. Die Sitzplatzverordnung ruft teilweise Unverständnis hervor – die Gäste versuchen zu verhandeln, einige verstehen nicht, dass wir uns an die Vorgaben halten müssen“, erzählt Iris Toyfl vom Heurigen Dreimäderlhaus.

Arbeitnehmervertreter Philipp Steinriegler betont: „Die Stimmung in Guntramsdorf ist gut. Wir konzentrieren uns sehr auf das Thema Gesundheit und führen beispielsweise regelmäßig Interviews mit einem bekannten Arzt auf unserem YouTube-Kanal“. 

„Ob wir die Coronapandemie in wenigen, oder in einigen Monaten hinter uns gelassen haben werden, ist nicht ganz klar: Aber, dass wir sie überwinden werden, davon bin ich überzeugt. Mit Willenskraft, Tatkraft und vor allem mit Zusammenhalt. Deshalb lauten auch in den nächsten Monaten mein Motto und Appell: Gemeinsam aus der Krise. Miteinander in die Zukunft“, unterstreicht Mikl-Leitner abschließend.

 

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