Brunn am Gebirge: Im Stadel des Brunner Heimathauses brachte der Creative Club Brunn (CCB), gemeinsam mit dem Verein Brunner Heimathaus, das erfolgreiche Kabarettstück „Die große Häfenelegie“ von Herwig Seeböck (1939-2011) nach zwei Jahren wieder auf die Bühne.
Die Aufführung im stimmungsvollen Stadl des Heimathauses sorgte für beste Unterhaltung und unterstrich die lebendige Theaterkultur in Brunn am Gebirge. Inspiriert wurde der Künstler Herwig Seeböck in seinen eigenen „Häfn“-Tagen. Nach einem harmlosen Heurigenbesuch gings zum „Fensterln“. Leider wurde das von einem Nachbarn missinterpretiert, der die Polizei alarmierte. Das zog zwei schmerzhafte Erfahrungen nach sich, den Gummiknüppel und 4,5 Monate Gefängnis, in denen Seeböck seine Erfahrungen im Bau zu einem erfolgreichen Theaterstück verarbeitete.
Für Obfrau Waltraude Reinwald (CCB) war die Wiederaufnahme des Stücks eine besondere Herausforderung: „Es war nicht leicht, nach 2024 wieder alle zusammenzubringen. Aber genau dieser Gemeinschaftsgeist macht unseren Verein aus. Dieses gemeinsame Erleben schöner Momente, die Harmonie, dieses Verstehen und Zusammenhalten – das ist das Besondere an unserem Team.“
Auch hinter den Kulissen wurde mit großem Engagement gearbeitet. Reinwald wirkte selbst am Bühnenbild mit: „Das Handwerkliche macht mir großen Spaß. Man spürt einfach, wie viel Herzblut alle Beteiligten investieren.“
Ein besonderes Lob richtete sie an die Mitwirkenden rund um Jürgen Bailey und Regisseur Conrad Wiesenhofer.

